Geographie und Topographie

Das an der östlichen Grenze der ehemals selbständigen Gemeinde Schwärzenbach (heute Ortsteil von Titisee-Neustadt) gelegene Hofgut Ebenemoos grenz im Norden an das Gebiet des ehemaligen „Großhofes“, im Nordwesten an den „Hellewanderhof“, im Westen an den „Winterershof“, im Süden an den „Hochebenehof“ und an die Gemarkung Eisenbach, die auch im Osten das Hofgut einschließt. Nur ein kleinerer Grenzabschnitt unterbricht dort die Eisenbacher Nachbarschaft mit der Zugehörigkeit zu Bubenbach.

Nach der topographischen Karte des Landesvermessungsamtes (1975), von der die als Anhang 1beigefügte Gemarkungskarte aus dem Jahr 1897 geringfügig abweicht, ist der höchste Punkt der Gemeinde Schwärzenbach der sogenannte Steinbühl mit einer Höhe von 1.140,6 m ü.M. Nur wenig tiefer liegt die höchst Erhebung auf dem Ebenemoos an der Grenze seines Flurstücks „Oberer Hinterberg“ zum „Hellewanderhof“ mit 1.114,4 m. Der gegenüberliegende große Ebenemooswald (Plan 1 und 2) liegt in Höhenlagen zwischen ca. 1.050 m und 1.101 m. Die Hocheben zwischen „Hochebenehof“ und „Höchstschreiner“ liegt um 1.080 m, während die tiefstgelegenen Flurstücke mit ca. 1.030 m im Norden beim Sägewerk und – wie der Name schon sagt – im Gewann „Loch“ zu finden sind. Das Hofgebäude selbst steht in einer Höhenlage von ca. 1.070 m.

Der gesamte Hofgrund bildet eine Landschaft, die – ausgehend vom „Hochebenehof“ – nach Norden hin abfällt. Das Gebiet westlich des Verbindungsweges zwischen dem „Hochebenehof“ und dem „Ebenemooshof“ steigt sanft an und bietet gute Voraussetzungen für die landwirtschaftliche Nutzung. Unmittelbar am Weg liegen die Hauptgebäude des Hofes idyllisch eingebettet in die nach drei Himmelsrichtungen ansteigende Landschaft.
Die östlich der Hofgebäude sich anschließenden Wiesen- und Weidfelder, insbesondere die sogenannte „Hausmatte“, bilden zunächst relativ ebene, teils feuchte Wiesenflächen, von denen der Hof seinen Namen ableitet. Sie geht weiter östlich in die Weidlandschaft des „Thorackers“ über, die sich in die Höhen des Ebenemooswaldes erhebt.

Der land- und forstwirtschaftliche Betrieb bzw. seine Erträge hängen – besonders im Hochschwarzwald – von der Bodenqualität und dem Klima ab. Betrachtungen über das Wirtschaften auf dem Hof wären deswegen ohne Hinweise auf die bestehenden geologischen und klimatologischen Verhältnisse unvollständig.

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