Gründung, Satzung, Organisation

Die Gründung des Familienverbandes Tritschler e.V. mit Sitz in Titisee-Neustadt, Ortsteil Schwärzenbach, erfolgte am 6. Juni 1999 auf dem seit Jahrhunderten bestehenden Stammsitz der Tritschler-Familien, dem Ebenemooshof. Auf der Grundlage von mehr als 25 Jahren Forschungsarbeit und einem umfangreichen Familienarchiv wurden die Gründungsideen des Initiators und Verwalters des Tritschler-Archivs, Edgar Hermann Tritschler, in die Verbandsgründung eingebracht: die Intensivierung und Forcierung der Forschungsarbeit in der Trägerschaft eines Mitgliederstamms und die langfristige Sicherung und Veröffentlichung von Quellenbeständen und Forschungsergebnissen. Die annähernd 20 Gründungsmitglieder des Familienverbandes Tritschler entstammen der Familie des Initiators und der heutigen Hofbauernfamilie auf dem Ebenemooshof.

Der Familienverband Tritschler wird von der folgenden Gründungsidee getragen:

Gemeinsame Herkunft

Ein Grundmotiv liegt in der Besonderheit des Familiennamens Tritschler, der nicht nur Namensträger in einem Verband vereinen, sondern deren gemeinsame Herkunft aus dem Hochschwarzwald erforschen und dokumentieren will.

Forschungsarbeit

Die bisherige familiengeschichtliche und regionalhistorische Arbeit des Verbandsgründers, Edgar Herm. Tritschler, hat in über 20 Jahren eine Vielzahl von Erkenntnissen gebracht, die in einem Familienarchiv zusammengefasst sind. Diese Arbeit soll in der Organisationsform des Familienverbandes eine Erweiterung und Systematisierung erfahren.

Forschungsverbreitung

Es ist eine wesentliche Voraussetzung für das Gelingen der Familienforschung, dass aus möglichst vielen Familienzweigen die dort vorhandenen Informationen erschlossen und dokumentiert werden können. Nur durch systematische Erforschung und Dokumentation vorhandener familiengeschichtlicher Daten und Informationen können Erkenntnisse gewonnen werden, die dann wieder einzelnen Namensträger(-familien) zugute kommen können.

Bestandssicherung

Ein wesentlicher Antrieb für die Gründung des Familienverbandes ist es, die mehr oder weniger fachgerecht betriebenen Forschungsansätze, die fast immer einen Wert an sich darstellen, zu sichern. Denn nur allzu oft wird diesen Aufzeichnungen nicht die gebührende Aufmerksamkeit geschenkt. Viele familiengeschichtliche Dokumente sind vernichtet worden oder verloren gegangen. Da die meisten Schriftstücke dieser Art nicht veröffentlicht waren, sind oft unwiederbringliche Verluste eingetreten, die dann später von nachkommenden Generationen bitter beklagt werden. Bereits die Anfertigung von Fotokopien und deren Übergabe in das Familienarchiv könnte vor solchen Verlusten schützen.

Kostenverteilung

Familienforschung ist eine zeitraubende und teure Angelegenheit. Wer sich je mit dieser Materie befasst hat, weiß, dass das Finden einer einzigen Information oft ein langwieriges (und nicht selten vergebliches) Suchen in Archiven oder in Literaturquellen erforderlich macht. Dieser Forschungsarbeit sind aber privatwirtschaftliche oder persönlich-zeitliche Grenzen gesetzt, die gewöhnlich dazu führen, dass die Forschungsarbeit begrenzt, zeitlich gestreckt oder gar beendet wird. Bei dem Forschungsvolumen, das für die „Tritschler-Forschung“ zu erschließen ist, stellen sich die Alternativen besonders deutlich, so dass nur eine finanzielle und zeitliche Lastenverteilung eine reale Chance bietet. Diese besteht in der Organisation des Familienverbandes, der von seinen Mitgliedern mit einem Jahres-Mitgliedsbeitrag von 25 Euro (Schüler und Studenten die Hälfte) wirtschaftlich getragen wird. Dieser Finanzrahmen eröffnet z.B. die Möglichkeit, in begrenztem Ausmaß Projekte auch an entsprechend qualifizierte Personen zu vergeben, um die Forschungsarbeit intensivieren und beschleunigen zu können.